Dumm wie die Nacht

Ein Samstag, mein erster Arbeitstag im Kaufhof. Der Laden hat 5 Stockwerke, in der Parfümerie steht ein Doorman, ein alter Mann der wie die meisten in seinem Alter sich was zur Rente dazuverdienen muss. Angela Merkel sei Dank.

Noch ein Detektiv arbeitet an diesem Tag mit mir, der Junge hat Potenzial muss aber noch viel lernen. Ich verschaffe mir die ersten Stunden einen Überblick im Laden, wo postiere ich mich am besten, wo kann am ehesten geklaut werden.

Kurz vor Feierabend fallen mir zwei Rumänische EU Bürger auf die sich am Modeschmuck zu schaffen machen. Aus meiner Position kann ich fast nichts sehen, aber ich höre wie sie einige Schmuckstücke aus dem Plastik reissen. Als die beiden verschwunden sind, sehe ich einige Schmuckhalter  sind leer. Ich rufe meinen Padawan und gemeinsam verfrachten wir die beiden ins Detektivbüro.

Aus den Hosentaschen fallen immer mehr Schmuckstücke, dennoch kommen gerade mal 33 Euro zusammen. Der eine stinkt als hätte er seit vier Monaten kein Wasser mehr gesehen, widerlich. Meine Bahn nach Hause kommt bald, soll sich die Polizei um die beiden kümmern, mir ist eh schlecht vor lauter Gestank. Einen Fall schenke ich meinem Padawan, ich bin ja nicht so.

Fazit: 2 Idioten mit Gesamtwert 33,00 Euro, besser als nichts 

8.2.14 10:56, kommentieren

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Neues Jahr, der gleiche Dreck

Neues Jahr, neues Objekt, eine Sportarena irgendwo in Baden-Württemberg. Kundschaft Fehlanzeige, ich frage mich wie dieser Laden seine Mitarbeiter bezahlen kann. Den ganzen Tag kaum Kunden, und die sich hierher verirrt haben zahlen brav ihre Sporttaschen oder Skistiefel. Wenigstens die Kameraanlage taugt mal was, wenigstens hier hat mal einer mit dem Kopf gedacht, was nicht oft vorkommt.

Gegen diesen Kameraraum ist jede Besenkammer ein Luxushotel, keine Luft, und obwohl Januar ist schwitz ich wie in einer Sauna. 

Nach sieben Stunden hab ich keinen Bock mehr, hier passiert heute kein Unglück mehr. Der Tag war für den Arsch.  

Fälle Fehlanzeige 

8.2.14 10:42, kommentieren